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Die Zeit vergeht. Ein Wandel entsteht: Gibst du bei Google "Perplex Pseudozeitung" ein, antwortet dir die KI. Und sie geht bis 2007 zurück. Und sie fischt von damals etwas komplett anderes hervor und nur dieses Eine - das 2014 bis 2018 nie genannt wurde. Eine Übersichts-Info unterbleibt. Etwas uraltes Reißerisches wird von der Maschine präsentiert:
 
> Bei „Perplex“ handelt es sich um eine rechtsextreme Pseudo-Schülerzeitung, die im Jahr 2007 von der NPD (Nationaldemokratische Partei Deutschlands) für Propagandazwecke an Schulen eingesetzt wurde. [1]
  • Hintergrund: Die rechtsextreme Partei versuchte im Herbst 2007, das als Schülerzeitung getarnte Heft vor Schulen und Berufsschulen zu verteilen, um jugendliche Schüler anzusprechen. [1]
  • Inhalt und Einordnung: Das Blatt enthielt rechtsextreme und, laut Einschätzung der Behörden, jugendgefährdende Inhalte sowie flache Parolen. [1]
  • Reaktion der Behörden: Die Staatsanwaltschaft Dresden stufte das Blatt als jugendgefährdend ein und schritt bei Verteiltaktionen von NPD-Funktionären vor Dresdner Schulen ein. [1]
Ähnliche Versuche rechtsextremistischer Parteien, mit vermeintlichen Schülerzeitungen oder Schulhof-CDs Einfluss auf Jugendliche zu nehmen, gab es in den darauffolgenden Jahren unter anderem auch durch die DVU <

Ja sei es denn und achje.

Wir schieben diese KI-Info zurück ins Körbchen und schauen bei der klassischen Stichwort-Suche nach:

Da kommt zunächst eine Nachricht von 2018 - auch über was Bescheuertes aus Asien und Afrika:

https://www.sciencemediacenter.de/angebote/pseudo-journale--worum-es-sich-handelt-und-wie-die-wissenschaft-gegensteuert-18050


> Pseudo Journale – worum es sich handelt und wie die Wissenschaft gegensteuert

In einer investigativen, datengetriebenen Recherche widmen sich Journalisten des NDR, WDR und der Süddeutschen Zeitung sowie weitere internationale Medienpartner dem Phänomen der sogenannten Raubverleger („Predatory Publisher“) [1]. Gemeint sind in der Regel dubiose Verleger, die zum Schein wissenschaftliche Pseudo-Zeitschriften anbieten, die sich allein über Publikationsgebühren finanzieren und zahlenden Forschern keine oder unzureichende verlegerische Leistungen bieten.
Weil die Verbreitungskosten von wissenschaftlichen Originalartikeln ab der ersten Kopie beim digitalen Publizieren entfallen, entstanden vor allem in Asien und Afrika in den vergangenen Jahren tausende Webpages von Raubverlegern. Ihr Geschäftsmodell basiert im Kern darauf, Autoren aus wissenschaftlichen Institutionen anzuwerben, um dann gegen Gebühr Forschungsergebnisse zu veröffentlichen – ungeprüft oder ohne ernsthafte wissenschaftliche Qualitätskontrolle wie etwa einer externen Begutachtung („Peer Review“). Die Folge: Die Flut wertloser Publikationen beschädigt die Integrität des wissenschaftlichen Kommunikations- und Publikationssystems. Erst allmählich beginnt die Wissenschaftsgemeinde, sich zu wehren. <

Ja sei es denn und achje.

Als Nächstes wird mir gesagt, dass es bei Instagram was gäbe: https://www.instagram.com/perplexmagazine/

Die Seite hat 463 Foillower und keinen einzigen Inhalt. Also es stinkt schon wieder nach Betrug - hier weiß ich aber nicht, wohin diese Leerseite mit den vielen Followern zielt.

Irgendwo in der englischsprachigen Welt hat jemand unseren Zeitschriften-Namen geklaut und ein Ausrufezeichen dahintergesetzt. Weil ein Kneipenwirt in Heidelberg sein Lokal nicht mehr "Gasthaus zum Mohren" nennen durfte, aber Mohr! ihm erlaubt wurde, weiß ich: Gerichte spinnen. https://www.heidelberg24.de/heidelberg/heidelberg-mohr-altstadt-rassismus-debatte-name-schriftzug-gasthaus-zum-mohren-untere-strasse-90828838.html  Es ist also denkbar, dass Perplex! neben Perplex für ein Gericht! zwei verschiedene Worte! sind.

Irgendwann dann sind wir bei der Suchmaschine dran mit https://pseudozeitung.de/bilder.htm . Also im Prinzip ist die Pseudozeitung "Perplex" 2026 raus aus dem Wissen der Suchroboter. Ja sei es denn und achje.